Es ist Usanz, dass wir in den Sommerferien eine Wanderung machen. Bei der diesjährigen Umfrage wurde es aber schwierig und es gelang nur gerade in der dritten Woche drei zu finden welche nicht in den Ferien weilten. Aber lieber mit dreien, als gar nicht... Unser Ziel war die Tössscheide mit Wurstbraten und Picknick in der Brandenfelshöhle -- war unser Plan!

Aber manchmal kommt es anders als man denkt! Dieses Mal war es die Nässe der letzten Tage die uns aus Sicherheitsgrünen zum Plan B greifen liess. Also bestiegen wir in Uster den Zug auf Perron 3 der direkt, aber wie wir feststellten auf Umwegen nach Schaffhausen führte... In Bülach merkten wir nämlich, dass uns auf diesem Weg zum Rheinfall der 9-Uhr-Pass in Schwierigkeiten und zu einer Busse bringen könnte! Also rasch aus dem Zug und mit dem nächsten zurück nach Winterthur. Dort stiegen wir in die Linie die uns nach Marthalen zum Start unserer Wanderung bringen sollte. Doch in Marthalen gab es wieder eine Programmänderung weil mittlerweile die Mägen knurrten und die Uhr bereits 13 Uhr anzeigte. Also entschieden wir uns zur Weiterfahrt zum Schloss Laufen, das hoch über den grossen Wasserfall thront. Mit Rösti und Pilzen wurden die Magennerven beruhigt, mit Eistee der Durst gelöscht. Anschliessend stiegen wir zum brodelnden Rheinfall hinunter der ein grossartiges Schauspiel bot. Die mächtigen Wassermassen stürzten mit Getöse darnieder dass es nur so stob.
Aber ohne Fleiss kein Preis! Also starteten wir nun zu unserer Wanderung die dem Rhein entlang zum Bahnhof Marthalen führen sollte. Es war eine wunderschöne Strecke. Im Gleichschritt mit dem majestätisch fliessenden Wasser genossen wir die Ruhe und erfreuten uns an den vielen schmackhaften Brombeeren welche die Natur uns anbot. Das Schöne, wir kreuzten nur zwei Mal Wanderer, alle anderen vergnügten sich offenbar an den Stränden der grossen Weltmeere...In Marthalen warf uns Petrus noch ein paar Wassertropfen nach, ansonsten durften wir uns teilweise gar an der Sonne erfreuen. Der Schrittmesser zeigte knappe neun Kilometer an, eine feine Leistung über Stock und Stein die uns in guter Erinnerung bleiben wird! Danke Janine, Soraya und Romina für's Mitlaufen!
Janine, Romina, Soraya, Wanderleiterin Vreni und Maskottchen Prinz
Tosend stürzten die mächtige Wassermassen über die Felsen....

Prinz weigerte sich vom Hochsitz herunter zu steigen ohne eine Belohnung zu erhalten -- die Strecke war sehr idyllisch und abwechslungsreich.